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ÖKT vorbereiten in Corona-Zeiten

Im Homeoffice für den ÖKT
ÖKT vorbereiten in Corona-Zeiten
ÖKT vorbereiten in Corona-Zeiten
Tisch + Laptop + Handy + Stift = Homeoffice © EKHN/Bistum Limburg - Jutta Mosbach

Wir hatten uns gut in der Geschäftsstelle eingelebt. Unser Ziel – den 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 – fest vor Augen, nahmen die Vorbereitungen an Geschwindigkeit auf. Besuche auf Synoden und Gemeinden waren geplant, Kirchenräume wurden besichtigt, die ersten Schritte für den Abend der Begegnung waren gesetzt, die ersten Gemeindebeauftragten im Quartierbereich hatten sich für die Schulung im Mai angemeldet. Unsere Kalender waren voller Termine.

Und dann? Vollbremsung. Corona. Und das hieß für uns, wie für so viele: Ab ins Homeoffice und „Fahren auf Sicht“.

#wirbleibenzuhause


Seit gut vier Wochen arbeiten wir, die Mitarbeitenden der ÖKT-Geschäftsstelle, also am Schreib- oder Küchentisch, pendeln zwischen Conference-Call und Kühlschrank, zwischen Headset und Hausaufgabenbetreuung hin und her und bauen weiter am Ökumenischen Kirchentag. Das klappt erstaunlich gut. Kirchentage und Katholikentage sind in Sachen Homeoffice schon geübt. Gerade in den Jahren zwischen den Großveranstaltungen sind nicht immer alle Mitarbeitenden schon am neuen Veranstaltungsort. Haupt- und Ehrenamtliche wurden des Öfteren über Video oder Telefon in Sitzungen eingebunden.

So haben wir uns recht schnell eingerichtet und gewöhnt. Ein Sitzungsmarathon wird jetzt halt zur Abfolge von Videokonferenzen, die schnelle Klärung auf dem Gang wird zum Griff nach dem Telefon, und auch das Informelle hat einen Platz gefunden: statt Mittagessen im Sozialraum heißt es jetzt Flurfunk im Internet. Arbeiten und plaudern wir halt online.

Hoffnungsvoll weitergehen


Klingt nach „einfach weiter machen“ als sei nichts geschehen? Nein – so ist es nicht. Zwar wird der ÖKT erst in über einem Jahr stattfinden, und deshalb laufen unsere Vorbereitungen im Grundsatz wie geplant weiter. Und wir sind optimistisch, dass der Verlauf der Pandemie so in den Griff zu bekommen ist, dass 2021 der ÖKT stattfinden kann.

Aber zugleich kann niemand verlässlich sagen, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird. Welche Vorbereitungsschritte können wir wie gewohnt gehen? Wo müssen wir ganz anders planen? Wie entwickelt sich die Gesamtsituation in Sachen Großveranstaltungen?

Fahren auf Sicht – wie es derzeit viele tun. Und: kein Risiko eingehen, Gesundheit geht vor.

Was anders wird


Für Besuche und „Vorveranstaltungen“ basteln wir gerade motiviert an Plänen für den Herbst. Für regionale Planungstage und andere Vorbereitungsmeetings suchen wir nach Möglichkeiten und Wegen, vielleicht auch hier online und virtuell zu arbeiten – das ist auch für uns neu und spannend. Vieles verlagert sich ins Netz: Sitzungen von Projektkommissionen oder der Gemeinsamen Steuerungsgruppe zum Beispiel. Aber vor allem gilt: Für Fragen, Ideen, Anregungen, Bedenken wie gewohnt per Mail und Telefon erreichbar. Wir haben ein offenes Ohr. |jmo/mkv